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Segelclub Undine beschreitet neue Wege ohne Bewährtes zu vernachlässigen

Eine Ausschreibung in der Zeitung, eine Bewerbung und es läuft… Kurz nach Absenden der Bewerbung besucht der Präsident der Cadet-Klassenvereinigung Marc Nicolaisen den Offenbacher Klub. Eine Zusage zur Teilnahme an Regatten konnte ihm jedoch aufgrund des Neulands in dieser Bootsklasse nicht gegeben werden; erst muss sich das Interesse und die Kenntnisse der Jugend im Klub weisen. Dennoch entschied sich die KV positiv und stellt nun dem Offenbacher Segelclub Undine e.V. eine Saison lang kostenlos ein Regatta-Boot zur Verfügung. Damit kann die hiesige Jugend unverbindlich ausprobieren, wie sich das international verbreitete  Zweimann-Jugendboot, das hauptsächlich im Norden und Osten Deutschlands  heimisch ist, im Binnenland und seinen kleinen Revieren segeln lässt.

Am Wochenende nach den Osterferien war es endlich soweit. Sechs Jugendseglerinnen und –segler reisten mit ihren Eltern nach Rerik nahe Wismar an die Ostsee. Dort brachte Marc persönlich den hessischen Neueinsteigern die grundlegenden Aufrigg- und Segeltricks des Cadet bei. Auf dem Wasser wurden zunächst teilweise gemischte Mannschaften mit den ortsansässigen Seglerinnen und Seglern zusammengestellt, um den Anfang zu erleichtern. Mit viel Spaß fanden sich die Hessen bei immer besser im Boot zurecht und überstanden auch die teilweise herrschenden 5 Bft gut. Der  Sonntagvormittag wurde noch einmal genutzt, um bei weiterhin knackigen 5 Bft am Steg abgedeckt Spinnackermanöver zu üben. So konnten die Einhandsegler der Undine mit den wichtigsten Grundfertigkeiten für die Zweimannjolle am Mittag in die „Leih-Heimat“ Hessen entlassen werden.

Der Cadet wurde gleich am darauffolgenden Wochenende bei der Taufe im Segelclub willkommen geheißen und bereits am nächsten Tag zu einem Training auf den Main geschoben. Beim Ansegeln soll es ebenfalls mit dabei sein…

Die Jugend des Segelclub Undine freut sich auf die Saison im Cadet und bedankt sich herzlich bei der Klassenvereinigung und insbesondere dem Engagement von Marc Nicolaisen.

Doris Laukhardt

 

Obwohl man als Segler Wind und Wellen und damit allen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, war das Wetter am zur Bootstaufe mehr als bescheiden. Regen und einstellige Temperaturwerte laden nicht gerade zu einer Veranstaltung im Freien ein.

Neben der Taufe fand in diesem Jahr eine Präventivmaßnahme der Wasserschutzpolizei Frankfurt auf dem Gelände des Segelclub Undine statt. Aufgrund der Wetterverhältnisse unter einen Zeltdach wurden Bootsmotoren graviert und registriert. Wegen der großen Resonanz im Verein erschien das Expertenteam der Wasserschutzpolizei unter Leitung des neuen Dienststellenleiters bereits um 10:00 Uhr auf dem Vereinsgelände. Innerhalb von nur wenigen Minuten standen rund um die Gravierstation mehrere Außenborder für die Gravur bereit.

Die zeitliche Vorgabe, bis zum eigentlichen Taufakt die Gravieraktion zu beenden, konnte nur durch den pausenlosen Einsatz der Polizeibeamten sichergestellt werden.

Selbst mich hat die Anzahl von über 25 Außenbordmotoren in einem Verein mit 100 Mitgliedern überrascht.

Pünktlich um 15:00 konnte der Festakt der Taufe beginnen. Auch das Wetter hatte ein Einsehen und der Regen hörte auf. Unter den anwesenden Gästen befanden sich Mitglieder des Magistrat der Stadt Offenbach, Vertreter des Sportkreises Offenbach und Vertreter des hessischen Seglerverbandes. Auch Vertreter der befreundeten Nachbarvereine ließen sich nicht durch das Wetter abhalten, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Nach kurzer Ansprache durch den Vorsitzenden, der besonders auf die erfolgreiche Jugendarbeit hinwies, wurde der Akt der Taufe vollzogen. Insgesamt waren für dieses Jahr 10 Täuflinge geplant. Da aber 2 Jugendliche mit ihren neuen Booten an diesem Wochenende in anderen Revieren auf Regatten unterwegs waren, blieben 8 zu taufende Boote übrig.

Neben bereits im Verein vorhandenen Booten, die innerhalb des Vereins einen neuen Besitzer gefunden hatten, wurden zwei neue Boote für die Jugend getauft. Zu einem hat der Verein ein Trainerboot angeschafft, welches ermöglicht, auch auf Ostsee oder Mittelmeer die Vereinsjugend zu trainieren und zu sichern. Nach einer ersten Notttaufe im März wurde dieses Boot bereits am Gardasee eingesetzt und hat sich dort bestens bewährt.

Ein zweite Jugendboot wurde von der Klassenvereinigung der Cadet-Segler dem Segelclub Undine für ein Jahr zur Verfügung gestellt und von der anwesenden Abordnung der Vereinsjugend mit alkoholfreiem Sekt getauft.

Des Weiteren wurden 3 Kajütboote, ein offenes Kielboot und 2 Jollen getauft. Bei der Taufe der Jolle unseres Neumitgliedes stellte sich heraus, dass das Boot, obwohl bereits seit fast 30 Jahren im Familienbesitz, nie einen eigenen Namen besessen hat.

Im Anschluss bot Herr Hübscher, Dienststellenleiter der Wasserschutzpolizei Frankfurt, allen Täuflingen eine Beratung zur Ausrüstung der neu erworbenen Schiffe in seiner Dienstelle an.

Im Anschluss an den offiziellen Taufakt hatte jeder Gelegenheit sich die getauften Schiffe im Detail selbst anzuschauen und eventuelle Fragen mit dem Eigner zu klären und mit einem Glas Sekt anzustoßen. Für das leibliche Wohl war gesorgt und verdursten brauchte auch niemand. Ob dabei Bier die richtige Wahl war oder doch lieber ein heißer Grog angebrachter gewesen wäre, ist ein anderes Thema.

(KM)

Auf der boot Düsseldorf 2016 stellte Sir Ben Ainslie sein neues Projekt „Ben Ainslie Racing“ vor, mit dem er für Großbritannien an den Start gehen wird, um die Trophäe des America’s Cup an ihren Ausgangsort von 1851 zurück zu bringen. Der englische 4-fache Olympiasieger, 11-fache Welt- und 9-fache Europameister im Finn und Laser navigierte in 2013 die für USA startende ‚Oracle‘ vom deutlichen Rückstand zum Sieg.

Die hessischen Lasersegler und mit Ihnen Felix Laukhardt vom Segelclub Undine nutzten die Gelegenheit zu einem Foto mit ihrem Idol.

 

 

Bereits in 2011 trafen die damaligen hessischen Kadersegler in Hyères/Südfrankreich während der vorolympischen Woche auf die weltbesten Segler und sammelten in den Trainingspausen begeistert Autogramme, unter anderem von Ben Ainslie.

Doris Laukhardt

 

 

 

Die Trophäe der DODV-Hessen ging 2015 für den besten Newcomer Hessens zum Segelclub Undine nach Offenbach!

Theo Gnass ist Anfang 2015 mit neun Jahren in den Segelclub Undine e.V. eingetreten, um dort im Optimist zu segeln. Er hatte aus Urlauben vorher bereits Segelerfahrung und besaß bereits einen Jüngstenschein. Gleich am Anfang der Saison fiel sein Talent beim Training auf und er wurde umgehend zu einer Opti-Regatta nach Inheiden mitgenommen. Dies bereitete ihm so viel Spaß, dass er 2015 noch zumehreren Regatten und Trainings in Hessen unterwegs war und sich bei den Regatten stets im Mittelfeld positionieren konnte. Dann wurde gespart und Ende des Jahres ein eigener Opti angeschafft.

Der Haubentaucherpokal wird seit zwei Jahren an den erfolgreichsten Opti -Regattaeinsteiger Hessens verliehen.

Wir freuen uns mit Theo über den Wanderpokal und wünschen ihm eine erfolgreiche Segelkarriere.

Doris Laukhardt, SCU

 

Wie werden Wetterdaten erfasst und ausgewertet? Wie entstehen Hoch- und Tiefdrucksysteme und welche Wirkung haben diese auf die Menschen? Und welchen Einfluss hat das Umfeld auf den Wind?

All diese und viele weitere Fragen konnten unsere beiden Clubmitglieder Annegret und Ulrich Biermann den Jugend-lichen und ihren Familien am 22. November 2015 an den Stationen im Wetterpark sowie an anschaulichen Experimenten verdeutlichen.

 

Fast drei Stunden waren die 16 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein in der interessanten und vielseitigen Welt des Wetters gefesselt. Die Jugend war zwischenzeitlich mit der Durchführung von Experimenten und einer Wetterrallye beschäftigt. Aufgrund der ersten überraschend frostigen Temperaturen zum Jahresende griff jeder bei einer kleinen Pause gerne zu einem Becher des von den beiden Veranstaltern mitgebrachten heißen Tees.

 

Die Erkenntnisse, die der interessante Nachmittag gebracht hat, können in der nächsten Segelsaison mit umgesetzt werden. Auch den Link zu einer kostenlosen und fundierten Wettervorhersage wurde gleich mitgeliefert.

Unter www.heusenstamm-wetter.de verbirgt sich eine private Station in Heusenstamm, die auch aktuelle Informationen für Hessen, Deutschland und der Welt bereithält.

Doris Laukhardt

 

 

Sie kamen, segelten und siegten...

Bei der Martins-Regatta II des Duisburger Segel-Club e.V. am ersten November-Wochenende 2015 konnten sich unsere beiden teilnehmenden Segler/innen im Laser 4.7 auf dem Treppchen platzieren. Mit vier gewerteten ersten Plätzen siegte Felix Laukhardt souverän. Der dritte Platz, verursacht durch eine Fehlinterpretation durch Felix bei der Bahnverkürzung, die nach althergebrachten Regeln durchgeführt wurde, wurde gestrichen. Antonia Gfrörer konnte sich nach einer hervorragend gesegelten Regatta mit zwei zweiten, einem dritten und einem fünften Platz mit einem deutlichen Vorsprung vor den Verfolgern auf dem dritten Platz behaupten.

Doris Laukhardt, SCU

 

Wir haben gerade die noch fehlenden Informationen zur Weihnachtsfeier des FSCK erhalten, ebenso wie die Ausschreibung zum Grünkohlessen am 23.1.2016 beim FYC . Die Einzelheiten können den jeweiligen Terminen entnommen werden.

 

 

Treffen des SCU im Winterhalbjahr
 

Das Interesse, sich im Winter gemütlich zusammenzusetzen und etwas zu Essen und zu Trinken scheint ein wenig abgeflaut zu sein. Die Beteiligung im letzen Winter war doch zeitweise sehr überschaubar. Dennoch möchte ich diese Veranstaltung nicht sang- und klanglos verschwinden lassen. Um das Angebot attraktiver zu gestalten, werden wir auf mehrere Lokale zurückgreifen, die alle über ausreichende Parkplätze verfügen und im näheren Einzugsbereich liegen. Ein fester Tisch wird von mir 2 Tage vor dem eigentlichen Termin bestellt, um bedarfsgerecht zu reservieren. Für alle Teilnehmer bedeutet dies, bitte mindesten 2 Tage vorher Bescheid geben an die Mailadresse <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>.  Wie immer treffen wir uns um 19:00 Uhr.

Die Termine und Orte finden Sie in unserem Kalender.



Vereine wachsen zusammen

Was in Unternehmen der Wirtschaft schon längst alltägliches Geschäft ist, kann für Vereine auch nützlich sein. Der Fahrtenseglerclub Königstein (FSCK) ist vielen Undine-Mitgliedern durch die Hessenregatta bekannt. Als Vorsitzender des Segelclub Undine (SCU) und 2. Vorsitzender des FSCK gehören gemeinsame Planungen und Anschaffungen bereits zu meinem Tagesgeschäft, von denen beide Parteien profitieren.
Diese Zusammenarbeit möchten wir gerne ausweiten. Zukünftig werden wir die Termine der Clubabende des FSCK, die in der Pizzeria des Offenbacher Rudervereins stattfinden, auf unserer Homepage veröffentlichen und damit alle SCU-Mitglieder dazu einladen.


Beginnen möchten wir mit dem 06.11.2015 um 19:00 Uhr. Der Film „Hessenregatta 2015“ wird dort zum ersten Mal öffentlich vorgeführt.Des Weiteren möchte ich auf die Weihnachtsfeier am 04.12.2015 hinweisen. Gegen einen Kostenbeitrag von 30,00€ wird ein maritimes Weihnachtsfest veranstaltet, Überraschungen und Geschenke inbegriffen. Eine gesonderte Einladung werden wir auf der Internetseite zeitnah veröffentlichen.

...und noch mehr Kooperation?

Es hat erste Kontakte zwischen der Betriebssportgruppe Segeln der Helaba und uns gegeben. Es soll gemeinsam überlegt werden, ob und wie eine Kooperation möglich und auch für beide Seiten sinnvoll wäre. Ergebnisse gibt es noch nicht, trotzdem hat uns die BSG eine Einladung zu Ihrer Weihnachtsfeier geschickt: die Teilnahme an einer Fahrt zur DGzRS-Zentrale in Bremen. Einzelheiten können der Einladung entnommen werden, die Anmeldefrist wurde für uns bis zum 8.11.2015 verlängert. Die Anmeldung kann direkt über den Link in der Ausschreibung oder über mich erfolgen.

(Klaus Mackeprang)

 

 

Felix Laukhardt in Schwerin auf Platz 2 im Laser 4.7

Spannende Rennen spielten sich auf der Regattabahn beim letzten großen deutschen Segelevent in diesem Jahr, dem Herbstpokal in Schwerin, ab. Die beliebte Traditionsregatta findet alljährlich im Herbst bei stetig steigenden Meldezahlen statt. In der Jüngstenbootklasse Opti A waren in diesem Jahr acht Minuten nach Öffnung der Meldeliste alle 250 Startplätze vergeben.Der Segelclub Undine wurde bei der Großveranstaltung mit internationaler Beteiligung durch drei  Jugendliche im Laser 4.7 vertreten.

Für die hessischen Laser-seglerinnen und -segler sowie einen Berliner fand vor Beginn der Veranstaltung vom 21.-23.10.2015 ein effektives Vortraining bei frostigen Temperaturen aber zeitweise strahlendem Sonnen-schein und verschiedenen Windbedingungen statt.

 

Als Coach konnte der Organisator Matthias Sator vom ORV-S den Spanier Alvaro Franco Lopez gewinnen, einen momentan in Hessen studierenden ehemaligen spanischen Vizemeister im Laser Radial.

 

 

 

Bei besten Segelbedingungen konnten am 24.10.2015 vier faire Wettfahrten durchgeführt werden. Am Ende des Tages kündigte sich in der Gruppe der Laser 4.7 aus hessischer Sicht ein spannender zweiter Regattatag an: Felix Laukhardt lag mit nur einem Zähler hinter der führenden Weltmeisterin U16 Julia Büsselberg. Diese zeigte am zweiten Tag in den verbliebenen zwei Wettfahrten jedoch ihre Klasse und vergrößerte ihren Vorsprung im Resultat noch auf 8 Punkte und gewann die Regatta. Hervorragender Zweiter wurde Felix Laukhardt mit immer noch 5 Zählern auf den Dritten. Auch die anderen Teilnehmer des Segelclubs Undine schnitten teilweise erstaunlich gut ab; so lag Max Hedtke am Ende auf Platz 50, Antonia Gfrörer ersegelte sich Platz 25.

Doris Laukhardt, SCU

 

Am 26. und 27. September fand die diesjährige Blechdibbe vom Schwimmclub Niederrad statt. Der Segelclub Undine, diesmal nicht als Titelverteidiger angetreten, nahm mit 5 Booten an der Regatta teil. Bereits am Samstagmittag schwanden die Chancen auf den Titel und den Eimer. Die für uns ungünstige Klassenverteilung war im Vorfeld so nicht abzusehen. Da nur insgesamt 3 offene Kielboote antraten, wurden diese zusammen mit den Kreuzern gewertet. Dafür wurde mit 6 gemeldeten Lasern eine eigene Klasse aufgestellt.

Für den Segelclub Undine ergab sich daraus, kein Boot in der Yardstick Jollengruppe am Start zu haben. Aufgeben gehört aber nicht zu den Eigenschaften der Segler des Segelclub Undine.

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Gestartet wurde am Samstag pünktlich um 15:00 Uhr bei idealen Bedingungen in drei Gruppen. Zuerst die Laser, 5 Minuten später die Yardstick Jollen und weitere 5 Minuten später die Kreuzer und offenen Kielboote. Schnell wurde deutlich, dass auch dieses Jahr wieder die „Creme de la Creme“ auf dem Wasser war. Es tauchten wieder die alten Hasen auf, die man ansonsten eher selten während der Saison gesehen hat. Manche munkeln, dass es in einigen Vereinen Willkommensprämien gegeben hat.

Schnell wurde klar, hier muss man alles geben um vorne mitzusegeln. In allen Bootsklassen wurde heftig gekämpft und nach 2 Wettfahrten am Samstag war kein Undineboot auf dem ersten Platz zu finden.

Nach leckerem Gegrillten, außer dem Fleischspieß, der sofort kostenlos in eine Hähnchenkeule upgegradet wurde, setzte sich die Undine bei der Vernichtung von alkoholischen Getränke in die Pole-Position und gab diese auch nicht wieder ab. Die Atmosphäre im Schwimmclub war auch diesmal wieder ein gutes Beispiel, wie man bei Sportfreunden feiert. Allerdings sind auch die Undine Segler älter geworden und so gegen 22:00 Uhr waren die meisten auf dem Heimweg. Einige Wenige sollen bis in den Sonntag noch am Lagerfeuer gesessen haben.

Am Sonntag gab es um 8:00 Uhr ein leckeres Frühstück und pünktlich um 10:00 Uhr startete Armin den 3. Lauf. Die Bedingungen herrlich. Keine Wolke am Himmel und Wind. Der allerding eiskalt und ruppiger wie am Vortag. Angestachelt von den Ergebnissen des Vortages wurde alles gegeben und tatsächlich wurde dieser Lauf bei den Kreuzern und offenen Kielboten von einer BM-Jolle gewonnen. Bereits im 4. Lauf wurden wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der hohe körperliche Einsatz zeigte zumindest bei unserem Boot erste Ermüdungserscheinungen. Eine Curry-Klemme der Genua brach aus dem Süllrand, sodass das Segel nur noch aus der Hand gefahren werden konnte. Bei Windstärken bis 4 Bf. eine kräftezerrende Angelegenheit.

Danach folgte das Mittagessen mit einer köstlichen selbstgemachten Lasagne.

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5 Läufe waren ausgeschrieben und Armin wollte 5 Läufe veranstalten. Also nach dem Essen mit vollem Bauch wieder aufs Schiff. Nicht mit uns. Da sich an der Platzierung kaum noch etwas verändern konnte haben wir auf den 5 Lauf verzichtet. Die Entscheidung war im Nachhinein genau die Richtige. Der Wind wurde immer böiger und so mancher Jollensegler konnte die Wassertemperatur auf der eigenen Haut erfahren. Es wurde niemand verletzt und die Schäden an den Schiffen hielten sich in Grenzen.

Die Siegerehrung brachte die große Ernüchterung. 3. Platz in der Vereinswertung und keinen Eimer mit nach Offenbach. Trotzdem einen 2. und 3. Platz in der Gruppe Kreuzer und offenen Kielboote. So konnten wir mit erhobenem Haupt auf eigenem Kiel die Rückreise nach Offenbach antreten und wurden von den Schleusenwärtern mit einer eigenen Kammer geehrt.

Bis zum nächsten Jahr wieder bei der Blechdibbe des SCN.

Klaus Mackeprang

Vorschoter BM-Jolle